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Aktuelles
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Wichtiger Brückenschlag für Brandenburg an der Havel: Neue Paulibrücke wird eingeweiht |
Brandenburg an der Havel – Bauminister Jörg Vogelsänger hat gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann die neue Paulibrücke über den Stadtkanal eingeweiht. Der Neubau der 40-Meter-Querung für Fußgänger und Radfahrer wurde mit rund 1,2 Millionen aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes gefördert. Damit gibt es nun eine direkte Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Jörg Vogelsänger „In der Stadt Brandenburg zeigt sich beispielhaft, dass verantwortungsbewusste Denkmalförderung nicht nur den Erhalt geschichtlich bedeutender Substanz im Blick hat, sondern auch die Entwicklung wirtschaftlicher und kultureller Potenziale. Die Paulibrücke schafft nicht nur eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Kloster, sondern ist auch von architektonisch anspruchsvoller Qualität. Der Wettbewerb hat hier zu einem hervorragenden Ergebnis geführt, das sich auch überregional sehen lassen kann.“ Das 40 Meter lange und bis zu vier Meter breite Stahlrahmenbauwerk ist das Ergebnis eines begrenzt offenen Gestaltungswettbewerbes, den das Berliner Architekturbüro Hascher und Jehle in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren Leonhardt, Andrä und Partner 2008 für sich entscheiden konnte. Der laut Architekten-Entwurf „Brückenschlag auf mehreren Ebenen“ kostete 1,5 Millionen Euro, wovon Bund und Land aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes 1,2 Millionen Euro beigetragen haben. Ob Sanierung der einstigen Spielwarenfabrik und des Altstädtischen Rathauses zur Konzentration der Stadtverwaltung im Zentrum, Umbau des Pauliklosters zum Landesmuseum oder Aufwertung prägender Großbauten im historischen Stadtkern: Seit 1991 wurde dank Städtebauförderung von Land und Bund viel für die Attraktivität und Funktionalität der Brandenburger Innenstadt auf den Weg gebracht. 143 Millionen Euro flossen aus dem Programm bis dato in die drittgrößte Stadt des Landes, rund 55 Millionen Euro davon aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. |
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Die Stadt Brandenburg an der Havel sucht neue Kindertagespflegepersonen |
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Die Stadt Brandenburg an der Havel wird die Betreuung für Kinder unter drei Jahren in den nächsten Jahren weiter ausbauen, um weiterhin allen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Derzeit gibt es neben einer Vielzahl von Kindertagesstätten auch 19 Tagespflegemütter und -väter, die 85 Kinder im Alter zwischen 0 und 3 Jahren im eigenen familiären häuslichen Umfeld bzw. dafür angemieteten Räumen betreuen. Derzeit werden 3 weitere Personen in einem 160-Stunden Kurs zur Tagespflegeperson qualifiziert. Da immer häufiger Eltern gezielt nach einer solchen flexiblen und familiären Betreuungsform für ihre Kleinsten suchen, soll es im Herbst 2011 eine weitere Qualifikationsrunde geben, um diese steigende Nachfrage auch zukünftig decken zu können.
Die Ausbildung zur/zum Tagesmutter/ -vater ist ein Angebot des Jugendamtes der Stadt Brandenburg an der Havel. Die Kursteilnehmer beschäftigen sich mit den Grundlagen der Entwicklungspsychologie und der Pädagogik, sie setzen sich mit Aufgaben, Rechten und Pflichten einer Tagesmutter auseinander und erfahren viel zum Thema Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohle des Kindes. Das Qualifikationsangebot kann von jedem wahrgenommen werden, der sich für die Ausübung von Tagespflege als neue berufliche Perspektive entscheidet. Das Jugendamt steht im Vorfeld allen Interessenten umfangreich beratend zur Verfügung. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Qualifikationsmaßnahme und bei Erfüllung aller geforderten Rahmenbedingungen bekommen die Teilnehmer eine Pflegeerlaubnis und damit das Recht, ein bis maximal fünf Tagespflegekinder zu betreuen. Bei einer kontinuierlichen Betreuung von bis zu 5 Kindern im eigenen Haushalt ist diese Tätigkeit durchaus ein richtiger Beruf, denn Tagesmütter und -väter werden durch die Stadt bezahlt und sind renten- und krankenversichert. Die Bezahlung ist abhängig von der Kinderzahl und dem Betreuungsumfang. Für die Betreuung eines Kindes von bis zu 8 Stunden wird beispielsweise ein Tagespflegesatz von 360 € gezahlt, so dass eine Tagespflegepersonen durchaus ein Einkommen von 1.800 € oder mehr erwerben kann. Die zu betreuenden Kinder werden über die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel vermittelt. Für alle Interessenten, die Freude am Umgang mit Kindern haben, zuverlässig und einfühlsam mit ihnen umgehen können und für die eine berufliche Perspektive in der Kindertagespflege vorstellbar ist, steht Frau Hanf (Amt für Jugend, Soziales und Wohnen, Wiener Str. 1, Tel.: 03381-585164) als Ansprechpartnerin beratend zur Verfügung. |
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Internetunternehmer Google beteiligt sich an Solarpark in Brandenburg an der Havel |
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Das Unternehmen Google investiert 3,5 Mio. Euro in die Photovoltaikanlage in der Friedrich-Engels-Straße/Einsteinstraße in Brandenburg an der Havel. Der Investor KLARON Dritte Solar GmbH stellte im November 2007 der Wirtschaftsförderung der Stadt Brandenburg an der Havel seine Pläne zur Errichtung einer 45 ha großen Photovoltaikanlage vor. Nach Beendigung des B-Planverfahrens wurde das Gebiet der ehemaligen Konversionsfläche Friedrich-Engels-Straße/Einsteinstraße im August 2010 rechtskräftig als Sondergebiet Photovoltaik ausgewiesen. Im 3. Quartal 2010 wurde mit der Errichtung Photovoltaikanlage begonnen. Ende Dezember 2010 erfolgte mit der Fertigstellung der Anlage die Einspeisung in das Stromnetz. Insgesamt investierte die KLARON Dritte Solar GmbH 23,8 Mio. Euro.
„Mit der Schaffung der Rahmenbedingungen für alternative Energiegewinnung waren die Weichen dafür gestellt, dass weltweit agierende Unternehmen wie Google sich an Brandenburger Unternehmen beteiligen. Ich freue mich, dass das Internetunternehmen Google sich gezielt für den Standort Brandenburg an der Havel entschieden hat“, sagte Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann. Google investiert erstmalig außerhalb der USA in ein Energieprojekt.
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Alleenschutzgemeinschaft ruft zur Teilnahme an Volksinitiative auf |
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Die Vorsitzende der Alleenschutzgemeinschaft (ASG) e.V. und Brandenburger Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm ruft alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, sich vor dem Start in die Sommerferien noch in die Listen der Volksinitiative "Rettet Brandenburgs Alleen" einzutragen. Mit kleinem Aufwand können sie so einen wichtigen Beitrag zum Alleenschutz leisten. Bis zum 16. August kann jeder mit seiner Unterschrift die von Brandenburgs Umwelt- und Naturschutzverbänden gestartete Initiative unterstützen. Mit der Volksinitiative wird die Brandenburger Landesregierung aufgefordert, verbindliche Regelungen zum Schutz und zur Entwicklung der Alleen zu erlassen und die "Konzeption zur Entwicklung von Alleen an Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg" von 2007 außer Kraft zu setzen. Alleebäume, die aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen, sollen künftig binnen Jahresfrist mindestens im Verhältnis 1:1 nachgepflanzt werden. Außerdem spricht sich die Volksinitiative für einen bestmöglichen Schutz vorhandener Alleebäume vor Wurzelbeschädigungen, Tausalzeinsatz und unsachgemäßer Pflege aus. "Die Alleen sind Brandenburgs kultur- und naturhistorisches Kleinod. Gerade in der Ferienzeit ist deutlich zu spüren, dass sie attraktive Anziehungspunkte für Urlauber und Erholungssuchende sind. Diesen Reichtum müssen wir uns bewahren." Unterschriftenlisten gibt es beim NABU Brandenburg unter 0331/2015570 und www.rettet-brandenburgs-alleen.de. Die Alleenschutzgemeinschaft ist ein bundesweit organisierter Verein zum Erhalt und Ausbau des Alleenbestandes in Deutschland, deren Mitglieder die namhaften deutschen Umweltverbände, zahlreiche Bundestagsabgeordnete sowie im Alleenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger sind. Die Alleenschutzgemeinschaft wirbt seit 2002 gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium mit der Kampagne "Deutsche Alleen durch nichts zu ersetzen" für den Alleenschutz. Zu den Aufgaben der ASG gehören die Förderung von Neupflanzungen an Straßen und Wegen, die Aufklärung von Öffentlichkeit, Behörden und Entscheidungsträgern über die Bedeutung von Alleen als wertvolles Kultur- und Naturgut sowie der Einsatz für rechtliche Rahmenregelungen, die den Alleenschutz verbessern. |
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Wichtiger Brückenschlag für Brandenburg an der Havel: |
Land fördert neue Paulibrücke mit 1,2 Millionen Euro
Brandenburg an der Havel – Der Startschuss für einen neuen Meilenstein in der Innenstadtentwicklung ist in Brandenburg an der Havel gefallen. Nahe dem Archäologischen Landesmuseum legten Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider den Grundstein für die neue Paulibrücke über den Stadtkanal. Die 40-Meter-Querung für Fußgänger und Radfahrer, die zu 80 Prozent aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes gefördert wird, schafft eine direkte Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Ob Sanierung der einstigen Spielwarenfabrik und des Altstädtischen Rathauses zur Konzentration der Stadtverwaltung im Zentrum, Umbau des Pauliklosters zum Landesmuseum oder Aufwertung prägender Großbauten im historischen Stadtkern: Seit 1991 wurde dank Städtebauförderung von Land und Bund viel für die Attraktivität und Funktionalität der Brandenburger Mitte auf den Weg gebracht. 138 Millionen Euro flossen aus dem Programm bis dato in die drittgrößte Stadt des Landes, fast 40 Prozent (53 Millionen Euro) davon entfielen auf Projekte des städtebaulichen Denkmalschutzes. Staatssekretär Rainer Bretschneider verfolgt die Umsetzung der langfristig angelegten Stadtentwicklungsstrategie seit Jahren mit Spannung und kam auch gerne persönlich zum Bauauftakt an den Stadtkanal: „In der Stadt Brandenburg zeigt sich beispielhaft, wie verantwortungsbewusste Denkmalförderung nicht nur auf den Erhalt geschichtlich bedeutender Substanz, sondern auch auf die Entwicklung wirtschaftlicher und kultureller Potenziale abzielen kann. In diesem Zusammenhang bin ich glücklich über den bevorstehenden Brückenschlag. Die Paulibrücke schafft nicht nur eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Kloster, sondern passt sich architektonisch auch toll in das Stadtbild ein.“ Das 40 Meter lange und bis zu vier Meter breite Stahlrahmenbauwerk ist das Ergebnis eines begrenzt offenen Gestaltungswettbewerbes, den das Berliner Architekturbüro Hascher und Jehle in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren Leonhardt, Andrä und Partner 2008 für sich entscheiden konnte. Der laut Architekten-Entwurf „Brückenschlag auf mehreren Ebenen“ ist mit 1,5 Millionen Euro Baukosten veranschlagt, wobei Bund und Land aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes 1,2 Millionen Euro besteuern. Nach Auskunft der Brandenburger Stadtverwaltung als Baulastträgerin soll die neue Querung zwischen Sankt-Annen-Promenade und Jungfernstieg noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.
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