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Alleenschutzgemeinschaft ruft zur Teilnahme an Volksinitiative auf |
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Die Vorsitzende der Alleenschutzgemeinschaft (ASG) e.V. und Brandenburger Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm ruft alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, sich vor dem Start in die Sommerferien noch in die Listen der Volksinitiative "Rettet Brandenburgs Alleen" einzutragen. Mit kleinem Aufwand können sie so einen wichtigen Beitrag zum Alleenschutz leisten. Bis zum 16. August kann jeder mit seiner Unterschrift die von Brandenburgs Umwelt- und Naturschutzverbänden gestartete Initiative unterstützen. Mit der Volksinitiative wird die Brandenburger Landesregierung aufgefordert, verbindliche Regelungen zum Schutz und zur Entwicklung der Alleen zu erlassen und die "Konzeption zur Entwicklung von Alleen an Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg" von 2007 außer Kraft zu setzen. Alleebäume, die aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen, sollen künftig binnen Jahresfrist mindestens im Verhältnis 1:1 nachgepflanzt werden. Außerdem spricht sich die Volksinitiative für einen bestmöglichen Schutz vorhandener Alleebäume vor Wurzelbeschädigungen, Tausalzeinsatz und unsachgemäßer Pflege aus. "Die Alleen sind Brandenburgs kultur- und naturhistorisches Kleinod. Gerade in der Ferienzeit ist deutlich zu spüren, dass sie attraktive Anziehungspunkte für Urlauber und Erholungssuchende sind. Diesen Reichtum müssen wir uns bewahren." Unterschriftenlisten gibt es beim NABU Brandenburg unter 0331/2015570 und www.rettet-brandenburgs-alleen.de. Die Alleenschutzgemeinschaft ist ein bundesweit organisierter Verein zum Erhalt und Ausbau des Alleenbestandes in Deutschland, deren Mitglieder die namhaften deutschen Umweltverbände, zahlreiche Bundestagsabgeordnete sowie im Alleenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger sind. Die Alleenschutzgemeinschaft wirbt seit 2002 gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium mit der Kampagne "Deutsche Alleen durch nichts zu ersetzen" für den Alleenschutz. Zu den Aufgaben der ASG gehören die Förderung von Neupflanzungen an Straßen und Wegen, die Aufklärung von Öffentlichkeit, Behörden und Entscheidungsträgern über die Bedeutung von Alleen als wertvolles Kultur- und Naturgut sowie der Einsatz für rechtliche Rahmenregelungen, die den Alleenschutz verbessern. |
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Wichtiger Brückenschlag für Brandenburg an der Havel: |
Land fördert neue Paulibrücke mit 1,2 Millionen Euro
Brandenburg an der Havel – Der Startschuss für einen neuen Meilenstein in der Innenstadtentwicklung ist in Brandenburg an der Havel gefallen. Nahe dem Archäologischen Landesmuseum legten Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider den Grundstein für die neue Paulibrücke über den Stadtkanal. Die 40-Meter-Querung für Fußgänger und Radfahrer, die zu 80 Prozent aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes gefördert wird, schafft eine direkte Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Ob Sanierung der einstigen Spielwarenfabrik und des Altstädtischen Rathauses zur Konzentration der Stadtverwaltung im Zentrum, Umbau des Pauliklosters zum Landesmuseum oder Aufwertung prägender Großbauten im historischen Stadtkern: Seit 1991 wurde dank Städtebauförderung von Land und Bund viel für die Attraktivität und Funktionalität der Brandenburger Mitte auf den Weg gebracht. 138 Millionen Euro flossen aus dem Programm bis dato in die drittgrößte Stadt des Landes, fast 40 Prozent (53 Millionen Euro) davon entfielen auf Projekte des städtebaulichen Denkmalschutzes. Staatssekretär Rainer Bretschneider verfolgt die Umsetzung der langfristig angelegten Stadtentwicklungsstrategie seit Jahren mit Spannung und kam auch gerne persönlich zum Bauauftakt an den Stadtkanal: „In der Stadt Brandenburg zeigt sich beispielhaft, wie verantwortungsbewusste Denkmalförderung nicht nur auf den Erhalt geschichtlich bedeutender Substanz, sondern auch auf die Entwicklung wirtschaftlicher und kultureller Potenziale abzielen kann. In diesem Zusammenhang bin ich glücklich über den bevorstehenden Brückenschlag. Die Paulibrücke schafft nicht nur eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Kloster, sondern passt sich architektonisch auch toll in das Stadtbild ein.“ Das 40 Meter lange und bis zu vier Meter breite Stahlrahmenbauwerk ist das Ergebnis eines begrenzt offenen Gestaltungswettbewerbes, den das Berliner Architekturbüro Hascher und Jehle in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren Leonhardt, Andrä und Partner 2008 für sich entscheiden konnte. Der laut Architekten-Entwurf „Brückenschlag auf mehreren Ebenen“ ist mit 1,5 Millionen Euro Baukosten veranschlagt, wobei Bund und Land aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes 1,2 Millionen Euro besteuern. Nach Auskunft der Brandenburger Stadtverwaltung als Baulastträgerin soll die neue Querung zwischen Sankt-Annen-Promenade und Jungfernstieg noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.
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Kerstin Linnartz im Potsdam Journal |
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Harmonie von Körper und Geist – wer will das nicht? Moderatorin und Yoga-Lehrerin Kerstin Linnartz zeigt auf ihrem neuen Motiv für die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V., dass vegetarische Ernährung unbedingt dazugehört. Wie eine Mischung aus Schlangenmensch und graziler Tempeltänzerin wirbt Kerstin nackt in der fortgeschrittenen „Heuschrecken“-Yoga-Pose für die Vorzüge des Vegetarismus: „Vegetarische Ernährung kann zu körperlichen Höchstleistungen und zu Seelenfrieden führen.“ In Szene gesetzt wurde das Motiv von Fotografin Nela König. „Ohne Tierleid lebt es sich einfach viel, viel besser. Lasst die Tiere leben und liebt sie!“, fordert Kerstin. Die ausgebildete Yoga-Lehrerin lebt und unterrichtet im Winter in Indien. Kerstin weiß, dass nur eine rein pflanzliche Ernährung zu einem guten Karma führen kann: „Wir alle wollen in Frieden leben und respektiert werden. Dazu gehören natürlich auch die Tiere. Ich würde mir wünschen, dass immer mehr Menschen das in ihrem Herzen verstehen und sich fleischlos ernähren.“ Das Yoga-Motiv ist bereits Kerstins drittes Anzeigen-Motiv für PETAs Vegetarismus-Kampagne. Zudem engagiert sich Kerstin kostenlos als Moderatorin für die Sendung „Vegane Welt“ von PETA-TV. Vor kurzem gewann sie „Das perfekte Promi-Dinner“ auf VOX mit einem komplett veganen 3-Gänge-Menü. Und auf Stargebot.de versteigert Kerstin gerade ein Charity-Dinner zugunsten von PETA. Das Video-Interview vom Fotoshooting mit Kerstin sowie kostenlose „Veggie Starter Kits“ gibt’s auf www.peta.de/kerstinlinnartz! Kerstin Linnartz ist zu Gast im Potsdam Journal. Die Sendung hören Sie am 03.April 2010. Von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr auf Babelsberg-Hitradio und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf Power Radio. |
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Auszeichnung für Klinikum |
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Für seine Leistungen im allgemeinen Klinikmanagement und für das Brandenburgische Brustzentrum konnte das Städtische Klinikum Brandenburg an der Havel gleich zwei Zertifizierungsurkunden in Empfang nehmen. Landesgesundheitsministerin Anita Tack würdigte die engagierte und qualitativ gute Arbeit des gesamten Teams. Auf seinem Weg zu einem modernen und bedarfsgerechten Krankenhaus habe das Land Brandenburg das Städtische Klinikum insbesondere in den letzten Jahren durch eine Reihe von Fördermaßnahmen unterstützt, hob Tack hervor. „Doch ein schönes modern ausgestattetes Krankenhaus ist das eine, vor allem muss die Qualität der Behandlung und Versorgung der Patienten stimmen“, so Tack. Für die aktuell zertifizierten Bereiche habe es das Klinikum jetzt Schwarz auf Weiß: Hier ist die Qualität zu Hause. Das Städtische Klinikum hat sich bewusst dem anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren der ISO-Norm 9001 im Bereich des allgemeinen Klinikmanagement gestellt. Den Patienten gewährleistet die Zertifizierung eine Betreuung und Behandlung auf hohem Niveau. Die jetzt übergebene Anerkennungsurkunde bestätigt der Einrichtung, dass in allen Klinikbereichen - sowohl in den medizinischen und pflegerischen als auch in anderen wie Verwaltung oder im Brand- und Katastrophenschutz - die Abläufe strukturiert, geplant und koordiniert erfolgen. Speziell für das Brandenburgische Brustzentrum mit den beiden Standorten Stadt Brandenburg und Ludwigsfelde erhält das Klinikum ein weiteres Zertifikat: „Onkozert“. Das Brustzentrum erfüllt damit fachlich nach wie vor die hohen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie an zertifizierte Brustzentren. Im Jahr 2006 wurde das Brandenburgische Brustzentrum zum ersten Mal zertifiziert, jetzt war die Rezertifizierung auch erfolgreich. |
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Fragwürdige Proinkasso-Mahnungen |
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Verbraucherzentrale: Nicht einschüchtern lassen! Massenhaft werden Brandenburgerinnen und Brandenburger derzeit mit Mahnschreiben der in Verbraucherschützerkreisen berüchtigten Proinkasso GmbH aus Hanau eingeschüchtert, in denen unter anderem mit Zwangsvollstreckung und Eintragung in Schuldnerverzeichnisse gedroht wird. Das Unternehmen fordert die Zahlung von 79,50 Euro wegen angeblicher kostenpflichtiger Nutzung der Dienste eines Verbraucher-Umfragenwerkes zuzüglich Mahn- und Inkassokosten, insgesamt 153, 47 Euro. Betroffene versichern den Beratern der Verbraucherzentrale Brandenburg jedoch übereinstimmend, wissentlich keinerlei kostenpflichtige Dienste dieser Firma beauftragt zu haben. Jurist Erk Schaarschmidt beruhigt: „Verbraucher können das Schreiben ignorieren, wenn sie wissentlich keine kostenpflichtigen Verträge abgeschlossen haben.“ Kommt dagegen ein gerichtlich zugestellter Mahnbescheid mit Postzustellungsurkunde ins Haus, müssen Verbraucher innerhalb von 14 Tagen in der darin angegebenen Weise Widerspruch einlegen, um nicht später einen Vollstreckungsbescheid zu kassieren. Im Zweifelsfall kann man Inkassoforderungen mit einer kostenlosen Checkliste der Verbraucherzentrale prüfen, ob und wie man reagieren sollte; sie ist in jeder Beratungsstelle des Landes zu haben und unter www.vzb.de einsehbar. |
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